Jul
22
2009

Tagesgeld und Festgeld

Derzeit hat man bei der Geldanlage die Qual der Wahl, denn fragt man die Finanzexperten nach der zurzeit besten Geldanlage, so scheiden sich die Geister. Die einen raten zu Aktien, die anderen zu Immobilienfonds und wieder andere zu Festgeld oder Tagesgeld. Auf die zwei letztgenannten dieser Geldanlageformen möchten wir nun im Einzelnen eingehen und diese näher beleuchten.
Prinzipiell ist sowohl das Tagesgeld, als auch das Festgeld eine eher konservative Anlagemöglichkeit, da man in der Regel relativ geringe Summen anlegt und der Zinssatz beim Festgeld geringfügig höher ist.

Beide Formen der Investition stellen einen Kredit dar, den Sie der Bank zur Verfügung stellen, denn Sie leihen dem Kreditinstitut Ihr Geld und erhalten als „Entschädigung“ dafür Zinsen. Mit dem Ratenkreditrechner der jeweiligen Bank sollten Sie sich vorerst einen Überblick über die möglichen Zinsen verschaffen, da diese oftmals stark variieren.
Der entscheidende Unterschied der beiden Anlageformen liegt in der Verfügbarkeit des Geldes, das man investiert.

Während man beim Tagesgeld praktisch täglich über seine Einlage verfügen kann, sollte man beim Festgeld die Einlage über den vorher bestimmten Zeitraum ruhen lassen, um in den Genuss der gesamten Zinsen zu kommen.
Durch diesen Umstand liegen die Zinsen beim Festgeld zwar etwas höher, jedoch sollte man sich überlegen, ob man wirklich auf das angelegte Geld während der gesamten Laufzeit „verzichten“ kann.
Denn benötigt man VOR dem gewählten Zeitpunkt das Geld, so verfällt der Anspruch auf die vereinbarten Festgeldzinsen.

Wer eine Geldanlage sucht, um für das hohe Alter Rendite zu erwirtschaften, kann auch auf alternative Altersvorsorgeformen, wie z.B. die private Riester Rente ausweichen.

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