Mai
23
2011

Ricoh G700SE Testbericht

Die Ricoh G700SE ist als Outdoorkamera konzipiert und somit ist sie nicht nur bis zu einer Tiefe von 5 Metern wasserdicht, sondern übersteht auch Stürze aus einer Höhe von 2 Metern. Durch die sehr robuste Bauweise ist sie etwas unhandlich, was sie nicht unbedingt alltagstauglich macht.

Zu ihren Vorzügen gehören u.a. ein GPS Modul sowie die Übertragung via WLAN und auch Bluetooth unterstützt die Kompaktkamera, die mit ihren Abmessungen von 118,8 x 71 x 41 mm rund 285 Gramm wiegt. Die maximale Bildauflösung beträgt 12,1 Megapixel und auch Videos filmt sie mit einer HD Auflösung und 1280 x 720 Bildpunkten, die kabellos an andere Geräte übertragen werden können. Im Testbericht der G700SE fiel jedoch negativ auf, dass die Bildqualität eher zu wünschen übrig ließ und auch wenn sie an sich über eine gute Ausstattung verfügt, das Gesamtergebnis eher mittelmäßig ist.

Das 5-fach optische Zoomobjektiv besitzt eine Brennweite von 28 – 140 mm und gespeichert werden die Aufnahmen auf einer SD oder SDHC Speicherkarte, die bis zu einer Größe von 32 GB unterstützt werden. Ebenfalls nachteilig wirkte sich deutliches Bildrauschen ab einer Lichtempfindlichkeit ab ISO 100 aus, wobei diese manuell auf maximal 3200 eingestellt werden kann. Serienbildfunktion, Selbstauslöser sowie ein 3 Zoll großer Bildschirm (Auflösung; 920.000 Pixel) auf der Geräterückseite der Ricoh G700SE komplettieren das Ausstattungspaket der kleinen Kamera.

Positiv fiel den Testern auf, dass auch mit Handschuhen die Digitalkamera gut zu bedienen ist, was unter Wasser oder in kalten Wintertagen der Fall sein kann. Insgesamt eine kompakte und robuste Kamera, deren Bildqualität der sonstigen Ausstattung hinterherhinkt, wobei auch eine HDMI Schnittstelle aufgrund von HD Videos empfehlenswert scheint.

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